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Black Box

 

Mit einer Black-Box clever spielen!
Die industrielle Entwicklung hat immer mehr Werkzeuge und Instrumente hervorgebracht, welche wir zwar gut nutzen, aber im Detail kaum mehr verstehen, so ein System nennt man eine Black-Box.

 

 

Eine Sanduhr mit Quarzsand

Input:
Kehren der Sanduhr, damit der Sand oben ist.

Output: Der untere Behälter wird gleichmässig gefüllt.

Vorgang: Feiner, gleichkörniger Sand rieselt durch die enge Öffnung. Diese bestimmt die Ablaufgeschwindigkeit.

Folgerung: Das könnten wir nachahmen.

Eine Armbanduhr mit einem Quarzwerk

Input:
Eine Batterie

Output: Die Zeiger drehen sich gleichmässig.

Vorgang: Ein Quarz wird elektrisch zum Schwingen angeregt. Diese Schwingungen werden elektronisch und mechanisch in die Zeigerdrehungen umgesetzt.

Folgerung: Das verstehen wir im Detail nicht, diese Uhr ist eine Black-Box.

 

"The only conceivable way of unveiling a black box, is to play with it"
("Der einzig denkbare Weg, um das Innere einer Black Box aufzudecken, ist, damit zu spielen.")
René Thom (1923-2002), französischer Mathematiker und Philosoph in Mathematical models of morphogenesis, 1983, S. 298.

So gehen die Jungen mit Handys, Computern, Playern, Fernbedienungen, Automaten, Fahrzeugen und Instrumenten um. Spielen heisst hier auch lernen. Wer jedoch die Prinzipien versteht ist rascher, besser und kommt eher zu einem sinnvollen Einsatz. Mit mobiLLab kann das mit modernen Geräten mit eigenen Ideen geübt werden.
Ein falscher Umgang mit einer Black-Box führt zu falschen Ergebnissen, z.B. mit dem Mofa zu schnell in die Kurve zu fahren, eine 220 Volt Leitung berühren, einem Pferd Schokolade zum Fressen zu geben oder ein Handy-Akku nicht richtig zu behandeln.

Quintessenz: Minimale Kenntnisse sind zum Spielen mit einer Black-Box notwendig.